Moby wurde 1965 als Richard Melville Hall in Harlem, New York City, geboren. Sein Vater gab ihm den Spitznamen „Moby“, als er gerade einmal zehn Minuten alt war – als Anspielung auf ihre familiäre Verwandtschaft mit dem Schriftsteller Herman Melville.
Moby begann im Alter von neun Jahren, klassische Musik zu spielen und Musiktheorie zu studieren. In den frühen 1980er-Jahren fand er seinen musikalischen Weg in der Punkrock-Szene in und um New York City. 1991 veröffentlichte er seine erste Single „Go“ (vom Rolling Stone als eine der besten Platten aller Zeiten gelistet) und produziert seither regelmäßig Alben. Insgesamt hat er weltweit über 20 Millionen Alben verkauft.
Neben seiner eigenen Musik hat Moby auch Künstlerinnen und Künstler so unterschiedlicher Stilrichtungen wie David Bowie, Public Enemy, Ozzy Osbourne, The Beastie Boys und Daft Punk produziert oder remixt. Außerdem engagiert er sich für zahlreiche gemeinnützige Organisationen, darunter The Humane Society, Emily’s List, The ACLU und The Institute for Music and Neurologic Function.
Mit seiner Produktionsfirma Little Walnut ist Moby auch in der Film- und Fernsehbranche aktiv. Neben den preisgekrönten Dokumentarfilmen „Moby Doc“ und „Punk Rock Vegan Movie“ plant Little Walnut für den Sommer 2026 die Veröffentlichung ihres ersten Spielfilms „Tecie“.